铜锣湾后街的小食店与大排档,蒸腾的热气与霓虹招牌,远处是现代化商场
Stadterlebnis

Causeway Bays zwei Rhythmen: Einkaufszentren und Hintergassen-Imbisse

Causeway Bay· Causeway Bay

Causeway Bay ist einer der dichtest frequentierten Bezirke Hongkongs, doch seine Lebendigkeit teilt sich in zwei Schichten: die Einkaufszentren auf der einen, die Imbisse in den Hintergassen auf der anderen Seite. Dieser Artikel erklärt die Unterschiede zwischen beiden Schichten, wie man die Hintergassen erkundet, wann die beste Zeit ist und welche Fehler man beim ersten Besuch am leichtesten macht.

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Kurze Antwort

Was gibt es in Causeway Bay außer Einkaufszentren? Wie erkundet man die Imbisse in den Hintergassen?

Causeway Bay hat zwei deutlich unterschiedliche Rhythmen: Über der Erde herrscht der geordnete Rhythmus von Einkaufszentren und Kettenläden, unter der Erde in den Hintergassen der dichte Rhythmus von Imbissen, Straßenständen und alten Läden. Wer die Hintergassen erkunden möchte, beginnt am besten in der Gegend um Jardine Street und Pak Sha Road; vor und nach dem Abendessen ist es am lebhaftesten, die Menschendichte ist hoch, aber die Preise sind relativ erschwinglich. Wer den Andrang der Einkaufszentren am Wochenendnachmittag meidet, spart viel Zeit.

Wichtige Punkte
  • •Causeway Bay hat zwei Schichten: Die Einkaufszentren folgen einem geordneten Kettenrhythmus, die Hintergassen einem dichten Rhythmus aus Imbissen und alten Läden
  • •Der Einstieg in die Hintergassen ist am bequemsten über die Gegend um Jardine Street und Pak Sha Road; vor und nach dem Abendessen ist es am lebhaftesten
  • •Am Wochenendnachmittag sind die Einkaufszentren am vollsten; wer Zeit sparen will, meidet diese Zeit
  • •Imbissläden sind meist klein mit schnellem Tischwechsel; gemeinsame Tische und Bargeld sind die Norm, etwas Bargeld sollte man dabeihaben
  • •Der Victoria Park ist der Puffer zwischen den beiden Rhythmen; wer müde ist, kann sich hier hinsetzen

Dieselbe U-Bahn-Station, zwei völlig unterschiedliche Viertel

Causeway Bay ist einer der dichtest frequentierten Bezirke Hongkongs und zugleich ein Ort, an dem man leicht „nur die Hälfte sieht“. Verlässt man die MTR-Station Causeway Bay, gelangt man in die eine Richtung zu Einkaufszentren, Kettenläden und ordentlich arrangierten Schaufenstern; in die andere Richtung zu Gassen, Imbissen, Straßenständen und dicht gedrängten alten Läden. Beide liegen nur wenige hundert Meter auseinander, doch ihr Rhythmus ist völlig verschieden.

Diese Spaltung ist nicht das Ergebnis von Planung, sondern ein Produkt jahrzehntelanger Entwicklung: Die Gassen hinter den Einkaufszentren waren ursprünglich Wohnviertel mit kleinen Läden; nach dem Bau der Zentren überlagern sich beide Strukturen, ohne dass eine die andere verdrängt hat. Wer zum ersten Mal hier ist, spart viel Zeit, wenn er das weiß – denn was man sucht, entscheidet darüber, in welche Richtung man gehen sollte.

Der erste Rhythmus: Einkaufszentren

Causeway Bay hat eine der höchsten Dichten an Einkaufszentren in ganz Hongkong; sie schließen direkt an die U-Bahn-Station an, und Fußgängerbrücken sowie unterirdische Gänge verbinden sie zu einem Ganzen. Die Vorteile sind eindeutig: vollständige Markenauswahl, Klimaanlage, wetterunabhängig auch bei Regen, klare Beschilderung. Die Nachteile sind ebenso eindeutig: Am Wochenendnachmittag ist der Andrang enorm, an Rolltreppen und in Umkleidekabinen muss man anstehen, und die Marken hier findet man in den meisten internationalen Städten.

Wenn nur ein halber Tag zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, die Zeit in den Einkaufszentren auf die Momente zu beschränken, in denen man gezielt etwas kaufen möchte, und die übrige Zeit den Hintergassen zu widmen. Umgekehrt ist an extrem heißen oder regnerischen Tagen die Vernetzung des Einkaufszentrumssystems ein Vorteil – man kann von der U-Bahn-Station bis zum anderen Ende durchgehen, ohne nass zu werden.

Der zweite Rhythmus: Imbisse in den Hintergassen

Der Einstieg in die Hintergassen über die Gegend um die Jardine Street und die Pak Sha Road ist der bequemste Ausgangspunkt für diese Route. Hier sind die Straßen eng, die Läden klein, die Schilder dicht, und das Essen ist der absolute Mittelpunkt: Desserts, Nudelgerichte, Siu Mei, Süßspeisen, Imbissstände – eines neben dem anderen. Vor und nach dem Abendessen ist die belebteste Zeit; in der Luft mischen sich Brühen- und Bratgerüche, die Menschendichte ist hoch, aber akzeptabel.

Die Läden in den Hintergassen folgen meist dem Modell „kleiner Laden, schneller Tischwechsel“: wenige Sitzplätze, gemeinsame Tische sind die Norm, schnelles Bestellen. Wer zum ersten Mal kommt, könnte sich gedrängt fühlen, doch das ist die normale Arbeitsweise solcher Läden – nach dem Essen den Platz freizugeben ist hier eine stillschweigende Übereinkunft. Die meisten kleinen Läden akzeptieren nur Bargeld oder bevorzugen es; wer vor der Abreise etwas Bargeld in Hongkong-Dollar dabei hat, vermeidet Peinlichkeiten.

Zwischen den beiden Rhythmen: der Victoria Park

Causeway Bay hat eine seltene freie Fläche – den Victoria Park. Er liegt zwischen den Einkaufszentren und den Hintergassen und ist ein Ort, an dem man sich hinsetzen kann. Wer müde gelaufen ist oder zwischen zwei Etappen verschnaufen möchte, findet hier einen Puffer. Der Park dient zu verschiedenen Zeiten verschiedenen Zwecken: Am frühen Morgen joggen und Tai-Chi-Übende, tagsüber ist er ein gewöhnlicher Park, bei Neujahrsmärkten oder großen Veranstaltungen wird er belegt.

Wenn die Begleiter unterschiedliche Interessen am Bummeln haben, ist dies ein guter Ort, um sich zu trennen und später wieder zu treffen.

Wann gehen, wie planen

Zeit: An Wochentagabenden sind die Hintergassen am besten – belebt, aber ohne lange Wartezeiten; am Wochenendnachmittag sind die Einkaufszentren am vollsten, das sollte man meiden. Wer beide Rhythmen erleben möchte, geht am besten nachmittags zuerst in die Einkaufszentren für gezielte Einkäufe, wechselt am Abend in die Hintergassen zum Abendessen und macht danach einen Verdauungsspaziergang entlang der Straßen.

Verkehr: Direkt erreichbar über die MTR-Station Causeway Bay der Island Line. Für den Abschnitt durch die Hintergassen reichen etwa 1,5 Stunden zu Fuß; mit den Einkaufszentren lässt sich ein halber Tag einplanen. Von Causeway Bay kann man weiter nach Osten nach Tin Hau und North Point oder nach Westen zurück nach Central – in beide Richtungen gibt es Anschluss an die U-Bahn.

Die drei häufigsten Fehler beim ersten Besuch

Erstens: die Hintergassen nur in der Zeit der Einkaufszentren besuchen – nachmittags sind viele kleine Läden noch nicht in Gang, erst am Abend zeigen sich die Hintergassen, wie sie wirklich sind. Zweitens: kein Bargeld mitnehmen – manche alten Läden und Stände akzeptieren keine elektronischen Zahlungen. Drittens: Causeway Bay als „einen Ort“ betrachten – es ist eine zweischichtige Struktur, erst wenn man beide Rhythmen erlebt hat, hat man es wirklich besucht.

Etwas mit nach Hause nehmen

Die ausgewählten Läden und Imbissstände in den Hintergassen sind die am leichtesten übersehenen Optionen, wenn man etwas mit nach Hause nehmen möchte: Imbisse haben eine Haltbarkeit, ausgewählte Waren und Alltagsgegenstände halten länger. Wenn auf der Reise auch Geschenke gefragt sind, sollte man sich vorher überlegen, für wen und mit welchem Budget, und dann entscheiden, ob man Marken in den Einkaufszentren kauft oder lokale Kleinigkeiten in den Hintergassen sucht – der Unterschied liegt nicht im Preis, sondern darin, „ob es etwas gibt, das es nur hier gibt“.

Zusammenfassung in einem Satz: Die Einkaufszentren von Causeway Bay sind die moderne Seite Hongkongs, die Hintergassen sind die alltägliche Seite Hongkongs. Erst wenn man beide Schichten erlebt hat, war man wirklich hier.

Wichtige Fakten

Lage
Causeway Bay, Hongkong-Insel
Verkehr
MTR-Station Causeway Bay, Island Line
Empfohlene Dauer
Hintergassen-Abschnitt ca. 1,5 Stunden, mit Einkaufszentren ein halber Tag
Beste Zeit
Wochentagabende; Wochenendnachmittage meiden

Quellen

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